Luzia Candreia

 

Luzia:

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Ich habe meine Kindheit mit Heimtieren verschiedenster Art (Meerschweinchen, Kaninchen, Katzen, Vögel, Hamster, Ratten) verbracht. Mein grösstes Hobby war reiten. Doch Hunde waren immer die wichtigsten Tiere für mich, jedoch durfte ich keinen eigenen haben. Mit 17 dann holte ich „Dusty“, einen Sennenhundmischling, von einem Bauernhof. Und ein paar Jahre später kam Blue dazu. Da Hunde und Pferde schon damals meine grosse Leidenschaft war, absolvierte ich das Studium der Tierpsychologie (mit Schwerpunkt Hund und Pferd) und –homöopathie an der Akademie für Tiernaturheilkunde ATN. Ich entschied mich die Hundepsychologie zu vertiefen und machte die 2 jährige Ausbildung zur Hundeerziehungsberaterin bei der Triple-S in Eptingen. Anschliessend arbeitete ich in der Hundepension von Triple-S bis ich im Frühling 2006 meine eigene Hundepension eröffnete. Daneben führte ich meine Hundeschule. Da das Haus verkauft wurde und ich was neues suchen musste, begann ich mit der Tierbetreuung vor Ort. Was als Übergangslösung gedacht war, blieb dann doch ein zweites Standbein, neben der Hundeschule.  Nach einer dreimonatigen Europareise mit meinen drei Hunden und unserem Wohnwagen und einem Sommer auf der Schaf-Alp, fand ich wieder ein Haus und eröffnete erneut eine Hundepension. Diese führte ich 3 Jahre und musste aber wieder ausziehen, da es eine Überbauung gab. So konzentrierte ich  mich wieder auf die Tierbetreuung bei den Besitzern zu Hause und bot für Hunde einen Spazierservice an. Es kamen immer mehr Aufträge und ich begann wieder mit Corina, die schon in meiner Hundepesnion zuerst als Praktikantin und dann als Mitarbeiterin tätig war, zusammen zu arbeiten. Nach dem wir im Herbst 2017 die Möglichkeit bekamen erneut eine Hundepension zu eröffnen, erweiterten wir unser Angebot.

Anfang 2018 gründeten wir die LuCoBello GmbH.

 

 

 

Meine momentanen tierischen Begleiter:

„Sidi“, Border Collie Hündin, geboren März 2008 

 

„Pandi“, Border Collie X Bergamasker X Appenzeller, geboren 2013

 

„Bugs“, Schäfermix, geboren 2016

 

„Shahruk“, Border Collie X Appenzeller X Bergamasker X Strobel Mix

 

„Duke“, mein Dalespony, geboren Mai 2008

 

„Lena“, EHK, geboren Frühling 2015

„Pepper“, ELK, geboren August 2017

„Ruby“, ELK, geboren August 2017

Meine ehemaligen Begleiter:

„Tapsi“ (oben)

 

TapsiLena1

 

Blue

1.1.2002 – 14.3.2016

 

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Nun hast du es geschafft. Du hast deinen alten schwachen Körper verlassen. Du bist über die Regenbogenbrücke gegangen.

Friedlich in meinen Armen eingeschlafen. So wie wir es uns gewünscht hatten.

Die fast 14 Jahre mit dir waren einfach unglaublich:

Du bist einfach in mein Leben gestürmt. Ich wollte dich nicht. Dusty wollte dich nicht. Doch du bliebst einfach stur und hast deinen Dickschädel durch gesetzt. Zum Glück, denn jetzt kann ich mit voller Überzeugung sagen: du bist das Beste was mir passieren konnte. Der Spruch: man bekommt nicht den Hund den man will, sondern den der einem weiterbringt, stimmt bei dir zu 100%.

Dank dir mache ich heute das was ich mache. Du hast mich dazu gebracht mich mit dem Thema Hund noch intensiver auseinander zu setzen. Dank den Schwierigkeiten die du mir (und all den Hundetrainern die wir aufsuchten ;-)) gemacht hast, habe ich angefangen nach Alternativen zu suchen. Ich habe vieles ausprobiert. Du musstest vieles mit machen, vieles ertragen. Das tut mir sehr leid, doch du ließest dich niemals unterkriegen. Du bliebst immer der stolze, unabhängige und absolut perfekte Hund. Was sollte ich dir also schon beibringen? Es war anders herum, ich konnte von dir unglaublich viel lernen. Dafür bin ich dir so dankbar. Sorry, dass es doch eine ganze Weile dauerte bis ich das annehmen konnte. Doch irgendwann habe ich dann doch noch gemerkt, dass du eben ein Leithund bist. Und dass die halt nicht einfach so funktionieren ;-). Auch wenn einige uns vielleicht belächelten oder der Meinung waren ich müsste viel strenger sein mit dir, wir beide wussten: es passt so. Auf einmal war da eine echte Verbindung zwischen uns. Ein blindes Vertrauen, ein stilles Verständnis. Eine Verbundenheit die ich so noch nicht oft in meinem Leben erfahren durfte.

Und dann kam Zora…. Der kleine Räuber brachte so viel Chaos zu uns, dass meine Suche nach neuen Lösungen wieder los ging. Die fand ich und wir kamen endlich an. Die Suche hatte ein Ende. Die letzten beiden Jahre die wir gemeinsam hatten waren die schönsten. So vieles wurde auf einmal logisch. So vieles auf einmal klar. Nochmals eine Steigerung in unserer Beziehung. Ich bin allen, die eine Rolle mitgespielt haben, dass wir diesen Weg einschlugen, unglaublich dankbar. Schade nur, dass uns nicht noch mehr Zeit blieb.

Und nun trennt sich unser gemeinsamer Weg hier und heute. Ich bin sehr traurig du hinterlässt eine riesige Lücke. Wer leckt denn jetzt die Joghurtbecher aus? Mit wem soll ich denn jetzt so herrliche Diskussionen führen, z.B. wenn du mal wieder den Müll geplündert hast? Wer weckt mich denn jetzt am Morgen, wenn die Katzen ihr Frühstück wollen?

Doch ich bin auch froh und dankbar. Ich hatte Angst den richtigen Zeitpunkt nicht zu erkennen. Doch du hast es mir so deutlich gezeigt, es gab keinen Zweifel. Es war richtig so. Du konntest zu Hause in meinen Armen einschlafen. Nun geht deine Reise weiter. Leider ohne mich. Ich hoffe und glaube aber, dass wir uns irgendwann wieder sehen werden. Und ich hoffe, dass du nun an einem tollen Ort bist, an dem du in aller Ruhe in einem Misthaufen herumstochern kannst und Brot, von mir aus auch das mit Schimmel dran ;-), fressen kannst, ohne dass ein Zweibeiner daneben steht und Pfui und Aus sagt. Oder wo du ganz viele Katzenteller auslecken kannst. Wo du Schafe herum scheuchen kannst (Sorry ihr Schafe). Wo du dich genüsslich im Gras wälzen kannst. Wo du wieder einen jungen gesunden Körper hast, mit dem du so schnell rennen kannst wie früher.

Mach‘s gut mein Freund und danke für Alles.

 

Mit Zora trainierte ich regelmässig Agility und startete an Wettkämpfen. Ausserdem begleitete sie mich auf Ausritten. Der kleine Räuber lebte 5 Jahre lang bei uns.

Zora

 

Zora ist am 6.12.2014 ausgezogen. Sie war nie glücklich im Rudel und hat nun einen ganz wunderbaren Platz bei einer guten Freundin von mir gefunden. Dort darf sie nun endlich zeigen was für ein wunderbarer und fröhlicher Hund sie ist. Danke Maike, dass du Zora ein so liebevolles Zuhause bietest.

 

meine Schafe

während 8 Jahre hatte ich eine kleine Schafherde. Jedes Frühjahr gab es Lämmer. Die schönste Zeit im Jahr.

 „Spanky

Spanky ist am 21.12.2014 an den Folgen eines Autounfalls gestorben. Viel zu früh bist du wieder gegangen. Machs gut meine kleine Maus. Ich werde dich nie vergessen.

Spanky

 

 

mein erster eigener Hund „Dusty„, er war knapp 13 Jahre lang mein treuster Begleiter und mein bester Freund

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